gehtnoch

Die Blog-Redaktion stellt vor: Spirit, Formate und Autor*innenschaft der Beiträge zum Festival 2019 »Kaputt«

English version below

Im Japanischen gibt es das Konzept des Wabi-Sabi, das einfache Dinge samt ihrer Fehler schätzt. Auf dessen Hintergrund hat sich die Praxis des Kintsugi entwickelt: Porzellanbruchstücke werden mit Goldverbindungen geflickt, die die Makel nicht verstecken, sondern hervorheben.

Etwas zerbricht, aber hey: »Geht noch!« In diesem Spirit widmen sich die aktuellen Blogbeiträge dem Programm des diesjährigen Internationalen Festivals des zeitgenössischen Figuren- und Objekttheaters »Theater der Dinge«, in dem es ums Kaputtmachen und Kaputtsein geht. Wir sammeln die vielen Bruchstücke auf, die sich im Laufe eines solchen Festivals ansammeln, und flicken mit Text, Bild und Ton unsere Kintsugi-Gebilde zusammen.

Auf dem Blog erscheinen so nach und nach Künstler*innengespräche, Rezensionen, Gedankenschnipsel, Interviews, Videoessays, Erfahrungsberichte, Klangkunst, Zitate, Fotografien und vielleicht auch mal Prosa und Poesie. Unsere Gastautor*innen bringen ihre eigene Expertise des Kaputtmachens und Reparierens mit und haben formal freie Bahn!

Zu Theater der Dinge 2019 freuen wir uns auf diese Posts:

Viel Spaß beim Lesen und Stöbern wünscht das Redaktionsteam!

Kintsugi
Rural cooking pot repaired with Kintsugi technique, Georgia, 19th century. Foto: via Guggger,
CC BY-SA 4.0


In Japanese tradition, there is the concept of
Wabi-Sabi, the appreciation of simple things including their flaws. It is against this background that the practice of Kintsugi has developed: Broken porcelain pieces are mended with golden seams that do not hide the cracks but emphasize them.

Something breaks, but hey: „It still does the job!.“ In this spirit, the blog is dedicated to the programme of this year’s International Festival of Contemporary Figure and Object Theatre „Theatre of Things,“ which is all about breaking and being broken. We collect the many fragments that accumulate in the course of such a festival and patch up our own Kintsugi structure with texts, images and sounds.

During the festival, the blog will feature artist conversations, reviews, snippets of thought, interviews, video essays, testimonies, sound art, quotations, photographs, and perhaps prose and poetry. Our guest authors bring with them their own expertise in destroying and repairing and have a carte blanche for style and format of their contributions!

We’re looking forward to these posts:

The blog’s editorial team wishes you a good read!

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