#impulse: Crazy machines oder: kontrolliertes Happening nach Fischli&Weiss

Der Film des Schweizer Künstler-Duos Peter Fischli und David Weiss »Der Lauf der Dinge« von 1987 zeigt eine artistische Versuchsanordnung alltäglichster Dinge: eine absurd-virtuose Kettenreaktion. Dinge, die mit und auf andere Dinge reagieren ob langsam, kontrolliert oder sinnlich chaotisch.

»Es gibt ein eindeutiges RICHTIG bei unseren Versuchen; das ist, wenn es funktioniert, wenn dieses Gestell zusammenbricht. Dann gibt es noch ein SCHÖN gleichsam über diesem RICHTIG; das ist, wenn es knapp wird oder wenn dieses Gestell zusammenbricht, wie wir es wollen, nämlich langsam und kompliziert, dann ist es schön zusammengebrochen. […] Anders betrachtet, ist bei uns jeder Gegenstand gut, wenn er funktioniert, denn er befreit den nächsten, gibt diesem die Möglichkeit zur Entfaltung.«

Fischli & Weiss

Diesen Versuch könnt ihr auch von Zuhause aus, am Küchentisch oder in eurem Kinderzimmer, mit einfachsten Dingen ausprobieren: Baut eure eigene sinnliche Kettenreaktion, eine verrückte Maschine aus Dingen, die so nie zusammenfinden oder aufeinandertreffen würden und schickt uns eure Ergebnisse, die wir auf dem Blog veröffentlichen, gern als kleine Videodatei (max. 15 Sekunden) an pereira@schaubude.berlin!

polly
»Braucht es einen Umsturz?«, aus: Peter Fischli&David Weiss: »Findet mich das Glück?« Verl. der Buchhandlung Walther König, Köln.

#impulse #theaterpaedagogik

 

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