Annemie Twardawa: DAS JENSEITIGE AMT (AT)

#TakeCareResidenzen, Projektzeitraum Februar bis März 2021

Am Anfang war ein Gedankenspiel: Meine Mutter, als linke Intellektuelle, trat mehrmals aus der Kirche aus. Aber die christliche Erziehung saß tief und aus schlechtem Gewissen trat sie immer wieder ein. Seit sie tot ist, verorte ich sie irgendwie eher oben. Im Himmel. Auf einer Wolke. Ich bin Atheistin, aber wenn ich nun aus einer Übersprungshandlung heraus zu einer Religion konvertierte, zum Beispiel aus Liebe Muslimin würde oder im Rahmen eines spirituellen Selbstfindungstrips Buddhistin, kämen wir dementsprechend in unterschiedliche Jenseits und wären nie wieder vereint!

Es sei denn, es gäbe ein Reisebüro im Jenseits. In das man gehen kann, um zwischen den Jenseits hin und her zu reisen.

Stoff für einen Film! Einen Puppenfilm.

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