ivanaki: THE TRUTH ABOUT HELGA (AT)

#TakeCareResidenzen, Projektzeitraum Januar bis Februar 2021

Weil Gastspiele und deren Planung sowie Proben aufgrund der Pandemie stark eingeschränkt sind, habe ich die Zeit der #TakeCareResidenz dazu genutzt, um ein zukünftiges Projekt vorzubereiten: die Erarbeitung einer möglichen Spielfassung mit Puppen des Romans »Die Leiden des Fürsten Sternenhoch« von Ladislav Klima von 1928.

Wahnsinn und Begierde, Projektionen und Halluzinationen: In der literarischen Vorlage steht die Perspektive des »Fürsten Sternenhochs« im Zentrum. Aber wer ist eigentlich HELGA, das Objekt seiner Fantasien? – Mit Skizzen und Textauszügen gibt dieser Beitrag Einblick in Work in Progress einer Stückentwicklung.
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Alba Scharnhorst: FEMONSTRATION – (SICH) VERSCHLINGENDE KÖRPER

#TakeCareResidenzen, Projektzeitraum Dezember 2020 bis Januar 2021

Nicht ein Stück, ich ess‘ den Kuchen ganz – denn ich habe Hunger wie ein Mann!

Rapperin Antifuchs, Wie ein Mann

Das Projekt fragt mit künstlerischen Strategien des Objekttheaters, wie ein bestimmter Umgang oder zumindest die Behauptung eines bestimmten Umgangs mit Lebensmitteln Körper als weiblich* und/oder als feministisch inszeniert. Wie wird eine aus feministischer Perspektive angestrebte Weiblichkeit demonstriert, weiblicher Hunger und Sättigung abgebildet?

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Tibo Gebert: Recherche Puppenbau

#TakeCareResidenzen, Projektzeitraum Dezember 2020 bis Januar 2021

Foto: Tibo Gebert

Seit Anbeginn meiner Selbstständigkeit baue ich für alle meine Stücke die Puppen selbst. Dieser Prozess ist für mich wichtig, da hier schon meine Bindung zur Figur entsteht und ich Gefühle für diese entwickeln kann. Daraus entsteht für mich ein ganz besonderer Kontakt im Spiel, verbunden mit einer großen Lebendigkeit der Puppe. Die Puppe ist oft das Alter Ego des Spielers, aber wir erleben beide auch als autonom.

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#TakeCareResidenzen – 11 künstlerische Forschungen @Schaubude Berlin

Frei produzierende Künstler*innen sind von der Pandemie und den Einschränkungen im kulturellen Sektor existenziell betroffen. Für das vom Bund finanzierte Förderprogramm #TakeCareResidenzen hat die Schaubude in Koopertion mit dem Netzwerk flausen+ mit dem Fonds Darstellende Künste elf ausgewählte Recherchevorhaben der freien Objekt- und Figurentheaterszene (remote) unterstützt.

Der taz-Artikel zu den #TakeCareResidenzen an Schaubude Berlin und FITZ Stuttgart wirbt für eine kontinuierliche Förderung der freien Szene.
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Brief an Barbie. Bettina Mileta nach KOMPLEX! – AUßER M. WEIß NIEMAND, DASS BARBIE FEMINISTIN IST

Barbie-Übermalung von Bettina Mileta nach Komplex! Außer M. weiß niemand, dass Barbie Feministin ist

Barbie, oh Barbie – deine Zeit ist gekommen, du bist es nicht mehr – das role model, the shining star. The Vodoo, that you do … The Vodoo, that has been done to you – er ist vergangen.

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Die Erotik der Schrott-Roboter. Zoë Herlinger über 1/0/1 ROBOTS – HACKING THE BINARY CODE

© Jule Sievert

Ein lieb gewonnenes Ritual der alljährlichen Konferenz des Chaos Computer Clubs ist der »Hebocon – the sumo robot fight for the technically ungifted«: Selbstgebaute, aus blinkendem Müll gebastelte Mini-Roboter (Gewichtsklasse bis 500g) versuchen einander von einer Plattform zu schubsen. Ein Sammelsurium aus leeren Milchpackungen, Lego-Rädern, Plastik-Propellern, Ohropax und Lametta betritt den Ring – erlaubt ist alles, was weder High-Tech noch ferngesteuert, dafür umso kreativer ist. Manche Automaten preschen gezielt vorwärts, nur um sich selbst ins Aus zu befördern. Andere drehen sich so lange kläglich orientierungslos im Kreis, bis der Gegner-Maschine die Batterie ausgeht.

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