Tibo Gebert: Recherche Puppenbau

#TakeCareResidenzen, Projektzeitraum Dezember 2020 bis Januar 2021

Foto: Tibo Gebert

Seit Anbeginn meiner Selbstständigkeit baue ich für alle meine Stücke die Puppen selbst. Dieser Prozess ist für mich wichtig, da hier schon meine Bindung zur Figur entsteht und ich Gefühle für diese entwickeln kann. Daraus entsteht für mich ein ganz besonderer Kontakt im Spiel, verbunden mit einer großen Lebendigkeit der Puppe. Die Puppe ist oft das Alter Ego des Spielers, aber wir erleben beide auch als autonom.

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#TakeCareResidenzen – 11 künstlerische Forschungen @Schaubude Berlin

Frei produzierende Künstler*innen sind von der Pandemie und den Einschränkungen im kulturellen Sektor existenziell betroffen. Für das vom Bund finanzierte Förderprogramm #TakeCareResidenzen hat die Schaubude in Koopertion mit dem Netzwerk flausen+ mit dem Fonds Darstellende Künste elf ausgewählte Recherchevorhaben der freien Objekt- und Figurentheaterszene (remote) unterstützt.

Der taz-Artikel zu den #TakeCareResidenzen an Schaubude Berlin und FITZ Stuttgart wirbt für eine kontinuierliche Förderung der freien Szene.
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Brief an Barbie. Bettina Mileta nach KOMPLEX! – AUßER M. WEIß NIEMAND, DASS BARBIE FEMINISTIN IST

Barbie-Übermalung von Bettina Mileta nach Komplex! Außer M. weiß niemand, dass Barbie Feministin ist

Barbie, oh Barbie – deine Zeit ist gekommen, du bist es nicht mehr – das role model, the shining star. The Vodoo, that you do … The Vodoo, that has been done to you – er ist vergangen.

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Die Erotik der Schrott-Roboter. Zoë Herlinger über 1/0/1 ROBOTS – HACKING THE BINARY CODE

© Jule Sievert

Ein lieb gewonnenes Ritual der alljährlichen Konferenz des Chaos Computer Clubs ist der »Hebocon – the sumo robot fight for the technically ungifted«: Selbstgebaute, aus blinkendem Müll gebastelte Mini-Roboter (Gewichtsklasse bis 500g) versuchen einander von einer Plattform zu schubsen. Ein Sammelsurium aus leeren Milchpackungen, Lego-Rädern, Plastik-Propellern, Ohropax und Lametta betritt den Ring – erlaubt ist alles, was weder High-Tech noch ferngesteuert, dafür umso kreativer ist. Manche Automaten preschen gezielt vorwärts, nur um sich selbst ins Aus zu befördern. Andere drehen sich so lange kläglich orientierungslos im Kreis, bis der Gegner-Maschine die Batterie ausgeht.

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Pepper kann tanzen. Judith Brückmann über DINGWESEN

Set-Up für einen Livestream. Foto: Judith Brückmann.

Ich war bereit. Zwei Bildschirme: zum Gucken und zum Tippen. Ein Notizbuch, Bleistift, Anspitzer. Handy für Fotos vom Screen. Ein Glas Rotwein. Drei Browserfenster: für Zoom zur Begrüßung und den anschließenden Künstler*innentalk, für den Livestream auf der Seite der Böll-Stiftung, für den Livestream auf Vimeo. Ja, das waren recht hochgetunte Vorbereitungen, aber ich schreibe nicht alle Tage für einen Festivalblog.

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Vielkörper(ge)schichten. Anna-Luisa Scholze über das THEORIE-CAFÉ TEXT & KÖRPER

The Magdalen Reading, Rogier van der Weyden

Wenn jede Projektion auf meinen Körper ein Körperbild schafft – wie viele Körper bin ich dann? Und was mache ich mit diesen Bildern? In der Galerie speichern? Wenn jeder Körper hundertfache Abbilder innehat und produziert – durch wie viele Körperhüllen muss ich mich schälen, Hautschichtenmäntel abwerfen und Organe durchkämmen, um das Ich, das ich sein will, zu finden?

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