Anna Menzel: COWBOY BOB

#TakeCareResidenzen, Projektzeitraum Dezember 2020 bis Januar 2021

Immer auf der Suche nach Outlaws und Widersprüchen, wird meine nächste Produktion im Rahmen des Theaterkollektivs LOVEFUCKERS von einer Frau handeln, die all das in sich vereint: Peggy Jo Tallas alias Cowboy Bob. Im Rahmen der Residenz habe ich zu ihrem Leben recherchiert, eine Grundidee für ein Corona-taugliches Solostück und Texte entwickelt. In der Bühnenfassung möchte ich Peggy Jo‘s Abgründe mit Puppen, Pop, Performance und Projektionen ergründen und selbst endlich mal ein Cowboy sein!

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Laia RiCa: Deutsche koloniale Spuren in Mittelamerika

#TakeCareResidenzen, Projektzeitraum Januar bis Februar 2021

»Wir wissen ja alles! Was machen wir mit diesem Wissen?«

Aus dem Video zur szenischen Recherche

Es ist eigentlich kein Geheimnis. Dass der Wohlstand der deutschen Gemeinde in Guatemala mit dem örtlichen Kaffee- und Zuckerboom zusammenhängt. Dass dieser ermöglicht wurde durch Enteignungen und Zwangsarbeit, legitimiert durch NS-Propaganda und ein aus dem kolonialen Kontext ›Deutsch-Südwestafrika‹ übertragenes Gesetz. Oder dass es bis heute Kontinuitäten gibt – in rassistischen Diskursen, aber auch wirtschaftlich.

Hier setzt sich Laia RiCa mit den politischen Produktionsbedingungen zweier Exportschlager auseinander und gibt erste Einblicke in ihre Recherche zum performativen Umgang mit dem dokumentarischen Material. Während der Residenz spielte sie dafür physisch und visuell mit verschiedenen Zuständen von Kaffee und Zucker.

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ivanaki: THE TRUTH ABOUT HELGA (AT)

#TakeCareResidenzen, Projektzeitraum Januar bis Februar 2021

Weil Gastspiele und deren Planung sowie Proben aufgrund der Pandemie stark eingeschränkt sind, habe ich die Zeit der #TakeCareResidenz dazu genutzt, um ein zukünftiges Projekt vorzubereiten: die Erarbeitung einer möglichen Spielfassung mit Puppen des Romans »Die Leiden des Fürsten Sternenhoch« von Ladislav Klima von 1928.

Wahnsinn und Begierde, Projektionen und Halluzinationen: In der literarischen Vorlage steht die Perspektive des »Fürsten Sternenhochs« im Zentrum. Aber wer ist eigentlich HELGA, das Objekt seiner Fantasien? – Mit Skizzen und Textauszügen gibt dieser Beitrag Einblick in Work in Progress einer Stückentwicklung.
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Alba Scharnhorst: FEMONSTRATION – (SICH) VERSCHLINGENDE KÖRPER

#TakeCareResidenzen, Projektzeitraum Dezember 2020 bis Januar 2021

Nicht ein Stück, ich ess‘ den Kuchen ganz – denn ich habe Hunger wie ein Mann!

Rapperin Antifuchs, Wie ein Mann

Das Projekt fragt mit künstlerischen Strategien des Objekttheaters, wie ein bestimmter Umgang oder zumindest die Behauptung eines bestimmten Umgangs mit Lebensmitteln Körper als weiblich* und/oder als feministisch inszeniert. Wie wird eine aus feministischer Perspektive angestrebte Weiblichkeit demonstriert, weiblicher Hunger und Sättigung abgebildet?

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#TakeCareResidenzen @Schaubude Berlin

Frei produzierende Künstler*innen und Gruppen sind durch die Covid-19 Pandemie und die Einschränkungen im kulturellen Sektor existenziell betroffen. Für das Förderprogramm #TakeCareResidenzen kooperiert das Netzwerk flausen+ mit dem Fonds Darstellende Künste, um ausgewählte Künstler*innen für jeweils mindestens 2 Monate zu begleiten und zu stärken. Als Verbundpartner von flausen+ unterstützt die Schaubude Berlin insgesamt elf Projekte.

Erstes Treffen der Residenzler*innen im Schaubude-Zoom, Dezember 2020
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Brief an Barbie. Bettina Mileta nach KOMPLEX! – AUßER M. WEIß NIEMAND, DASS BARBIE FEMINISTIN IST

Barbie-Übermalung von Bettina Mileta nach Komplex! Außer M. weiß niemand, dass Barbie Feministin ist

Barbie, oh Barbie – deine Zeit ist gekommen, du bist es nicht mehr – das role model, the shining star. The Vodoo, that you do … The Vodoo, that has been done to you – er ist vergangen.

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Die Erotik der Schrott-Roboter. Zoë Herlinger über 1/0/1 ROBOTS – HACKING THE BINARY CODE

© Jule Sievert

Ein lieb gewonnenes Ritual der alljährlichen Konferenz des Chaos Computer Clubs ist der »Hebocon – the sumo robot fight for the technically ungifted«: Selbstgebaute, aus blinkendem Müll gebastelte Mini-Roboter (Gewichtsklasse bis 500g) versuchen einander von einer Plattform zu schubsen. Ein Sammelsurium aus leeren Milchpackungen, Lego-Rädern, Plastik-Propellern, Ohropax und Lametta betritt den Ring – erlaubt ist alles, was weder High-Tech noch ferngesteuert, dafür umso kreativer ist. Manche Automaten preschen gezielt vorwärts, nur um sich selbst ins Aus zu befördern. Andere drehen sich so lange kläglich orientierungslos im Kreis, bis der Gegner-Maschine die Batterie ausgeht.

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Vielkörper(ge)schichten. Anna-Luisa Scholze über das THEORIE-CAFÉ TEXT & KÖRPER

The Magdalen Reading, Rogier van der Weyden

Wenn jede Projektion auf meinen Körper ein Körperbild schafft – wie viele Körper bin ich dann? Und was mache ich mit diesen Bildern? In der Galerie speichern? Wenn jeder Körper hundertfache Abbilder innehat und produziert – durch wie viele Körperhüllen muss ich mich schälen, Hautschichtenmäntel abwerfen und Organe durchkämmen, um das Ich, das ich sein will, zu finden?

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